Kamtschatka

Kamtschatka ist eine Halbinsel in Nordostasien. 1996 wurde die Vulkanregion von Kamtschatka, die größtenteils als Naturpark ausgewiesen ist, von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Erst seit 1990 ist die Kamtschatka-Halbinsel für Touristen zugänglich. Über 50 Jahre lang war sie militärisches Sperrgebiet.

Eine Hauptattraktion auf Kamtschatka ist das Tal der Geysire mit etwa 90 Geysiren. Heiße Wasserfontänen erreichen bis zu 40 Meter Höhe, ihre Dampfschwaden teilweise mehr als 200 Meter. Das Tal wurde 1996 zusammen mit anderen Gebieten der Halbinsel von der UNESCO zum Welterbegebiet Vulkane Kamtschatkas erklärt. Ein anderer Teil des Welterbegebietes ist der Bystrinski-Naturpark mit der Itschinskaja Sopka (Vulkan) im Zentralteil Kamtschatkas.

Auf Kamtschatka gibt es ca. 29 aktive Vulkane, es hat weltweit die größte Dichte aktiver Vulkane. Kamtschatka wird daher auch „Land der Vulkane“ genannt. Der Untergrund bei dem Vulkan Mutnowski speist Thermalquellen, die bis zu 500 m lange Schneetunnel erzeugen. Sie liefern Wärme für ein kleines Geothermiekraftwerk.

Außerdem können Touristen auf der Kamtschatka aktive Sportarten wie Skifahren, Snowboarden und Surfing genießen.